Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

Elektromagnetische Wellen werden drahtlos über die Luft übertragen. Sie werden hautsächlich zur mobilen Kommunikation von Handys, Smartphones, Tablet-Computer und USB-Modems für mobiles Internet genutzt. GSM- , UMTS- und LTE-Mobilfunksender oder TETRA-Netze geben ständig hochfrequente, gepulste Mikrowellenstrahlung an die Umwelt ab,

auch wenn nicht telefoniert wird oder Daten übertragen werden. Hinzu kommen weitere hochfrequente Strahlungsquellen in den Haushalten. Diese können – aufgrund ihrer Nähe zu den Bewohnern – sehr feldintensiv ausfallen. Elektromagnetische Wellen können Wände und Decken fast ungehindert durchdringen und so Menschen, Tiere und Pflanzen erreichen.

Mögliche Ursachen
  • Mobilfunk (Basisstationen und Handys)
  • Radio- und Fernsehsender
  • Flughafenradar
  • Schnurlose Telefone
  • Mikrowelle
  • WLAN
  • Bluetooth (Funkmaus, Funktastatur)
  • Babyphone
  • Kinderspielzeug (Funk)
  • Verbrauchs-Ablesegeräte (Smart Meter)
Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit

Hohe Strahlungsintensitäten können den Körper oder Körperteile erwärmen (sog. thermische Effekte). Diese thermischen Auswirkungen auf den biologischen Körper sind bekannt. Die biologischen Wirkungen, die von schwächeren Strahlungseinwirkungen ausgehen, ohne den Körper zu erwärmen (sog. nicht-thermische Effekte) werden international erforscht. Viele Wissenschaftler sehen in der gepulsten Strahlung ein großes Gesundheitsrisiko. In epidemiologische Studien konnten folgende Wirkungen bereits nachgewiesen werden: Veränderung der Gehirnströme, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, Genschäden (Schädigung der Erbsubstanz), Zellkommunikations- und Stoffwechselstörungen, „Geldrollenbildung“ im Blut u. v. a.

Auch geringe Belastungswerte können aufgrund einer Dauereinwirkung (flächendeckende Bestrahlung) die Gesundheit beeinträchtigen. Besondere Vorsicht gilt für Kinder, Schwangere, ältere Menschen und sensible Personen.

Auffällige Symptome
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände, Müdigkeit
  • Depression
  • Konzentrations-/ Aufmerksamkeitsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Schwindelanfälle
  • Blutdrucksteigerung, Herzrythmusstörungen
  • Hormonstörungen
  • Nervenreizungen
  • Trübung der Augenlinse
Was tun?

Es geht nicht um die Frage „Funkanwendungen ja oder nein“, sondern um den bewussten Umgang mit Handy & Co. Jeder Einzelne kann durch sein persönliches Verhalten zur Strahlungsminimierung – auch seiner Umwelt gegenüber – beitragen.

Möchten Sie wissen, wie hoch Ihre Strahlendosis ist? Ich biete Ihnen fachkundige Untersuchungen und Messungen an. In manchen Fällen kann der Einsatz von speziellen hochfrequenz-reduzierenden Materialien sinnvoll sein, um Strahlungsimmissionen zu dämpfen. Doch Vorsicht: Diese Maßnahme sollte nicht ohne vorherige Messungen (inkl. Sanierungskonzept) durchgeführt werden.

© 2014 Heike Hittel-Waniek | Baubiologie • Raum- & Umweltanalytik