Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)

Magnetische Wechselfelder entstehen als Folge von fließendem elektrischem Wechselstrom, also sobald ein Verbraucher eingeschaltet ist. Die magnetische Flussdichte ist


abhängig von der Höhe der Stromstärke, der Art und dem Aufbau von Installationen, Kabeln und Geräten und u. a. auch von der Anordnung der Strom führenden Hin- und Rückleiter.

Mögliche Ursachen

Fließender Wechselstrom in

  • Elektroinstallationen
  • Elektrogeräten
  • Motoren
  • Transformatoren
  • Erdleitungen
  • Frei- und Hochspannungsleitungen
  • Elektrifizierte Bahnanlagen
Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit

Der menschliche Körper kann – wenn er sich in der Nähe magnetischer Wechselfelder aufhält – von diesen durchströmt werden. Die Produktion des Hormons Melatonin, das den Tag-/Nacht-Rhythmus regelt, kann gehemmt und der Kalzium-Stoffwechsel der Zellen beeinflusst werden. Das Immunsystem wird geschwächt. Niederfrequente Felder werden von der WHO (World Health Organization) aufgrund eines erhöhten Leukämierisikos bei Kindern als möglicherweise krebserregend eingestuft.

Auffällige Symptome
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Herz- und Kreislaufstörungen
  • Hormonstörungen
Was tun?

Erste Maßnahmen, die Sie durchführen können: Stromverbraucher bei Nichtgebrauch abschalten, kein Stand-by-Betrieb.

Da Magnetfelder sehr stark schwanken, sind Langzeitmessungen über mehrere Tage/Nächte (auch Wochenende) empfehlenswert. So lassen sich genaue Aussagen zur Belastungssituation nachts und/oder am Wochenende treffen. Dabei werden der 50-Hz-Netztrom (Haushalt) als auch der 16,7-Hz-Bahnstrom aufgezeichnet (siehe Grafik).

Ich biete Ihnen fachkundige Untersuchungen / Messungen an und berate Sie bei durchzuführenden Maßnahmen.

© 2016 Heike Hittel-Waniek | Baubiologie • Raum- & Umweltanalytik